🏊🏼‍♀️ Trainingslager Aurich – Mission erfüllt 🙌🏼

Was für eine Woche! Die 1. Mannschaft des ASV Wuppertal war in der ersten Osterferienwoche im Trainingslager in Aurich und hat dabei richtig Gas gegeben 💪🏼

In den insgesamt 9 Wassereinheiten wurde individuell an Technik, Starts und Wenden sowie der Ausdauer gearbeitet. Mit Socken an Händen und Füßen sowie Shorts als Widerstand wurde das Wassergefühl auf eine ganz neue Probe gestellt 😊 Den Abschluss bildeten Sprint-Tests, welche bereits jetzt jede Menge neue Bestzeiten hervorbrachten! 🎉⏱️ Doch nicht nur im Wasser wurde geschuftet, auch das Krafttraining an Land kam nicht zu kurz und im Fitnesstudio wurden nochmal kräftig die Gewichte gestemmt 🏋🏻‍♀️

Für den nötigen Ausgleich wurde aber natürlich auch gesorgt: Die alljährliche vereinsinterne Wettbewerb im Rutschen, eine Stadtrallye durch die Innenstadt von Leer, ein kreativer Spieleabend mit Denk- und Sportlichkeitsaufgaben und ein gemütlicher Filmabend zum Abschluss standen auch auf dem Programm. 🥰😇

Und das Highlight zwischendurch? Ein klassischer April-Scherz. Das gesamte Team verließ mitten im Training das Becken und setzte sich in das benachbarte Babybecken für eine Pause der besonderen Art. Die Trainer akzeptierten nach kurzer Verwirrung ihr Schicksal des Boykotts und nahmen die Aktion mit Humor! 😂

Ausführliche Berichte von den jeweiligen Zimmern folgen unten …

Berichte der Aktiven

29. März (Annika und Flo)

Erneut heißt es Koffer packen und auf nach Aurich! In diesem Jahr fuhren wir mit 15 Aktiven und zwei Trainern in der ersten Woche der Osterferien ins Trainingslager. Der Weg, die JHB und das Schwimmbad sind uns aus den letzten Jahren bereits bestens bekannt und wir haben uns schnell gut eingelebt. Nach einem ersten Workshop zur Zielsetzung für die Woche, aber auch übergeordnet für die nächsten Trainingseinheiten und Wettkämpfen, ging es nach dem Abendessen zur ersten Einheit im Wasser. Hier wurde erstmal ordentlich Strecke gemacht und nach 4800m fielen alle platt ins Bett.

30. März (Anika, Maja K, Helen, Maja M)

Heute war der erste richtige Tag von unserem Trainingslager. Nachdem um 7 Uhr der Wecker ging und man sich kurz zurechtfinden musste, wo man war und was man hier tat, ging es zum Frühstück. Nach einem etwas gehetzten Essen (wir hatten nur eine halbe Stunde bis zu Treffen) und dem auf negative Weise gelerntem Ansatz vor dem Training nicht so viel zu essen, ging es dann auch schon wieder für 2 Stunden ins Wasser. Wo es leider schon die ersten Ausfälle gab, da die Hälfte unseres Zimmers leider krank ist.
Wir sind zweimal 8 mal 50m geschwommen. Einmal in Hauptschwimmart und Nebenschwimmart, mit jeweils Bestzeit plus 10s. Außerdem sind wir mit Flossen gekickt, wo leider die zweiten Ausfälle eintraten. Lottas Flosse gab vorzeitig den Geist auf und brach unter der enormen Belastung zusammen. (Im wahrsten Sinne des Wortes)
Danach gab es für uns eine Einheit, die zwar nichts mit physischer Belastung zutun hatte, aber trotzdem nicht weniger wichtig war. Wir haben uns im Gruppenraum getroffen und uns eine Dokumentation über vier australische Schwimmer/innen angesehen, die sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten. In der Folge, die wir uns angesehen habe, ging es um mentalen Druck und wie die Mannschaft da helfen kann. Am Ende der Doku gab es noch eine kleine Denkaufgabe für uns. Um uns z.B. bei Wettkämpfen runter zu bekommen, sollten wir uns eine Routine vor den Starts zurechtlegen.
Um 12:30 Uhr ging es zu Mittagessen, um uns für das bevorstehende Krafttraining in Fitnessstudios zu stärken. Allerdings stieß das Essen nicht bei allen auf Begeisterung, und so aß der ein oder andere nur ein bisschen Salat. Nach der mehr oder weniger Stärkung ging es dann zum Fitnessstudio. Und da wir Schwimmer und keine Läufer sind, ist das mit dem Auto. Eigentlich lief das auch sehr gut, nur wollte Annika uns noch ein bisschen Aurich zeigen und ist anders gefahren als das Navi wollte. Naja, so kamen wir ein bisschen später als das andere Auto an, hatten aber mit Sicherheit den schöneren Weg. 😉 Im Fitnessstudio mussten wir uns dann erstmal aufwärmen. Ja leider auch mit laufen und danach hieß es Geräte kennen lernen und sich an neuen Aufgaben auszuprobieren, wie z.B. den Versuch eines Muscle Ups.Anschließend gab es dann Abendbrot was unseren kulinarischen Gewohnheiten eher entsprach, Nudeln mit Tomatensauce. 😉
Und zum Abschluss stand dann auch schon wieder die zweite und letzte Wassereinheit des Tages an. Es ging für anderthalb Stunden ins Wasser. Bevor wir aber ins Wasser gegangen sind, mussten wie noch ein mysteriöses Gruppenbild machen.Unsere Trainer haben sich nämlich für jeden Tag Aufgaben ausgedacht, die wir erledigen mussten. Und da man ja immer versucht den Trainer Anweisungen zu folgen, musste ich (Anika) ein spontanes Gruppenbild organisieren. Was zwar ein bisschen Unverständnis, aber zum Glück kein Misstrauen ausgelöst hat. Des Weiteren lernten die Taucher, die vor uns im Wasser waren, wie ein Frontschnorchel funktioniert oder wie sie es nannten „Schwimmer Schnorchel“. Im Wasser standen dann ergänzend zu der Einheit am Morgen, wieder Bestzeit plus 10s an und 2 mal 900m an.
Nach dem späten Training ging es müde und frisch geduscht zurück zur Jugendherberge. Nach einer kleinen Umweg in unseren Gruppenraum und einer Stärkung ging es dann auch schon ins Bett

31. März (Finna, Zoe, Zoi, Lotta)

Heute war ein sehr lustiges Training, wir haben uns auf die Technik konzentriert und konnten dabei mit Socken an den Händen am den Füßen schwimmen um dabei das Wassergefühl komplett zu verlieren. Ebenfalls sollten wir mit kurzen Shorts schwimmen um einen Widerstand beim schwimmen zu haben, dies war zwar anstrengend aber auch sehr witzig und spannend auszuprobieren. Zum Schluss der ersten Wassereinheit haben wir uns noch auf Wenden und Rückenstarts konzentriert.

Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Leer und haben eine Stadtrallye gemacht, wo das Team von Zoe, Flo, Lotta und Finna gewonnen hat. Die Rallye führte uns durch die ganze Innenstadt und zeigte uns die schönsten Orte Leers.

1. April (Henning und Oli)

Heute, am Mittwoch, sind wir wieder wie immer um 7:30 schon Frühstücken gewesen. Danach ging’s direkt zum Training, wo wir unsere Technik geübt haben. Da ja der erste April war, haben wir unsere Trainer natürlich reingelegt, indem wir mitten in einer Aufgabe alle aus dem Becken gegangen sind und uns ins Babybecken gesetzt haben. Flo und Annika waren echt verwirrt, aber fanden es eine gute und lustige Idee. Von da aus konnten wir erstmal in unser Zimmer und dann zum Mittagessen. Beim nächsten Training, was auf das Mittagessen folgt, haben wir die Sprint-Tests vom Vortag weitergeführt und beendet. Es wurden viele neue Bestzeiten geschwommen. Als wir uns dann erstmal von den Sprints in unseren Zimmern erholt haben, haben wir zu Abend gegessen. Später am Abend hatten wir einen spaßigen Spieleabend, wo Flo sich für uns ein Teamspiel überlegt hat. Es gab Denk- und Sportlichkeitsaufgaben, die wir mit Teamwork lösen mussten. Dann konnten wir endlich schlafen gehen.

2. April (Anna, Julia, Luisa, Pia, Leni)

Am letzten Tag unseres Trainingslagers stand noch einmal ein volles Programm an. Der Tag begann mit einer zweistündigen Trainingseinheit im Schwimmbad. Dabei lag der Fokus vor allem auf dem Kraul Armzug und der Kraulwende. Nach der Einheit stärkten wir uns beim Mittagessen, bevor es schon sehr zügig zur letzten Wassereinheit ging. Es war eine kurze, aber sehr anstrengende Einheit, bei der wir 4 mal 50 Meter Sprints in unseren Haupt- und Nebenlagen schwimmen mussten. Im Anschluss daran gab es noch ein paar Spaß Sprints. Doch dann war noch nicht Schluss,schnell mussten sich alle umziehen und es ging direkt weiter in das Fitnessstudio, wo alle nochmal kräftig die Gewichte stemmten.

Nach diesen sehr anstrengenden Einheiten hieß es ein letztes Mal Abendessen und danach ein letzter Workshop wo wir über die vergangenen Trainingseinheiten sprachen und das Trainingslager Revue passieren ließen. Wir sprachen aber auch über unsere kleinen Aufgaben die wir immer am Morgen ziehen mussten und am Tag erledigen
sollten, ohne erwischt zu werden.

Zum krönenden Abschluss gabe es einen Filmabend, wir schauten „Bibi und Tina –
Mädchen gegen „Jungs“, was für eine entspannte Stimmung sorgte, danach spielten wir noch Spiele und dann hieß es auch schon Koffer packen und ein letztes Mal schlafen.

Danke für die schöne Zeit und für die tolle Organisation.

1. Mannschaft

3. April (Annika und Flo)

Heute konnten alle erstmalig etwas länger schlafen, was nach der anstrengenden Woche sowohl von den Aktiven als auch Trainern sehr begrüßt wurde. Nach dem Frühstück hieß es dann Koffer packen, Zimmer aufräumen und hoffen, dass wieder alles gut in die Autos passt. Nach einer erfolgreichen Runde “Kofferraum-Tetris” konnte es dann wieder zurück nach Wuppertal gehen, wo wir bereits von den wartenden Eltern am SSLZ in Empfang genommen wurden. Schnell waren die Autos wieder zurück zur Vermietung gebracht und auch dann ging es für die Trainer ins Osterwochenende.

Wir hatten eine tolle Woche mit einem ganz tollen Team und freuen uns bereits auf das nächste Trainingslager mit euch!