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Am Samstag den 04.06.2016 veranstaltete der VFK Wuppertal (bekannt durch das Team Drag Attack) den 23. Bergischen Drachenbootcup. Unsere Schwimmer der 1. Mannschaft zeigten, dass sie nicht nur im Wasser sondern auch auf dem Wasser Spitze sind. Sie ließen alle Konkurrenten hinter sich und holten sich den Erfurt-Funteam-Cup in der Junior-Boot-Klasse! Herzlichen Glückwunsch! Ein von Volker Göttert organisiertes Eltern- und Freundesteam, die Duckattacks, belegten den vierten Platz. Alle Details und die Super-Stimmung hat Volker in dem folgenden ausführlichen Artikel festgehalten. Vielen Dank! Viel Spass beim Lesen von  

„Sieger und lahme Enten“ - Drachenboot 2016

Am Samstag den 4.6.2016 war es endlich wieder soweit. Nach zwei Jahren Abstinenz hatte das Schwimmteam der ersten Mannschaft beschlossen als ASV Schwimmteam 1

eine Drachenbootbesatzung aufzustellen.

 

Das konnten sich die betreuten Schwimmer natürlich nicht bieten lassen und stellten mit Unterstützung von Eltern und Freunden ein zweites Team auf die Beine. Da wir schon eine gewisse Vorahnung hatten, beschlossen wir wenigstens mit unserem Teamnahmen aufzufallen. Duckattack war geboren (eventuelle Ähnlichkeiten mit dem Teamnamen des Lokalmatadors  Dragattack natürlich sind rein zufällig!). Mit viel Spaß wurden die T-Shirts gestaltet und nahezu ohne Ausfälle die gemeinsamen Trainingseinheiten unter der hervorragenden Leitung von Monika und Holger absolviert. Schnell stellten sich die Stärken der beiden Teams heraus.

Duckattack: Hochmotiviert, erfahren und stets bemüht.

ASV Schwimmteam 1: Hochkonzentriert, fit und vor allem koordiniert.

Dann war der große Tag des Showdowns gekommen. Am Start waren insgesamt 10 Boote, davon vier Boote der Juniorklasse mit jeweils 10 Mann/Frau Besatzung, zuzüglich Steuermann und Trommler. Die Vorläufe wurden über die Standardstrecken von 200m ausgetragen. ASV Schwimmteam 1 musste zuerst gegen das Firmenteam der Sparkasse „Moneydragons“ antreten. Hier unterlagen sie nur knapp. Wohlgemerkt trainieren die Moneydragons mehrmals pro Woche seit mehreren Jahren und gehören eigentlich nicht in die Funbootklasse.

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Team Duckattack konnte sich im ersten Rennen gegen die Berglöwen der Uni Wuppertal behaupten und zog so mit Zuversicht in das zweite Ausscheidungsrennen der Zwischenläufe gegen die Moneydragons. Das ASV Schwimmteam 1 bügelte mit weit größerem Vorsprung als die „Enten“ souverän die Berglöwen ab. Jetzt war Duckattack in Zugzwang und startete mit voller Motivation in den ersten Lauf des Rennens, unterlag aber recht deutlich den Moneydragons. Mit Wut im Bauch ging es in den zweiten Lauf und nach „Ätänschen! Gooo!“ knüppelten die Entchen los als ob die Paarungszeit begonnen hätte. Das war zu viel für unseren Steuermann und nach ca. 100m fanden sich die Duckattacks nach einem vorherigen: „Uiih, Uiiih, Uiiiiih; Uiiiiiiiiiiih, Ahhhhh“ des Steuermanns auf einmal quer auf dem See wieder. Nachdem wir festgestellt hatten, dass der Steuermann sich zum Glück noch an Bord befand war zunächst die Enttäuschung groß. Die Rennleitung entschied in einer sehr fairen Geste uns nochmal eine Chance zu geben und die Strecke alleine zu wiederholen. Wir waren also noch im Rennen. Fürs Finale reichte unsere Anstrengung aber nicht und so war letztendlich der Showdown um Platz 1+2 zwischen dem ASV Schwimmteam 1 und den Moneydragons und Team Duckattack musste gegen die Berglöwen um Platz 3+4 antreten.

Zunächst zum kleinen Finale zwischen den Berglöwen und Duckattack. Frei nach dem Motto: „Hochmut kommt vor dem Fall“ traten die Enten,  nicht ganz zu Unrecht, siegessicher zu dem finalen 600m Langstreckenrennen an. Dieses ging über 3 mal 200m und beinhaltet demzufolge zwei Wenden (Zum Glück nicht noch mehr, sonst wären wir noch auf dem See!). Wir knüppelten also los und hatten am Ende der ersten Bahn eine Bootslänge Vorsprung. Doch dann kam die Wende, die Wende, die Wende, die Wende, die Wende…. Nach der ersten Wende fanden wir uns auf einmal eine halbe Bootslänge im Rückstand, die wir aber noch voller Motivation wieder wettmachten und wieder mit gut einer Bootslänge Vorsprung zur zweiten Wende, Wende, Wende, Wende, Wende, Wende, Wende, Wende, Wende, Wende … ansetzten. Nachdem wir nun, gefühlt am Sonntag, die Kurve gekriegt hatten lagen wir fast zwei Bootslängen hinten. Im Zieleinlauf war es dann nur noch eine halbe !!! Sekunde, aber eben der vierte Platz. Zum Ärgern fehlte die Kraft und die Luft und außerdem wollten wir ja Spaß haben. Und den hatten wir!!!  Außerdem gab es ja noch den Finallauf von ASV Schwimmteam 1.

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Attention! Gooo!“

ASV Schwimmteam 1 startet super und hält sich spitzenmäßig gegen die  starken Moneydragons. Am Ende der ersten Bahn liegen sie nur knapp hinten. Jetzt kommt die Wende (Die Duckattacks ahnten Fürchterliches). Doch was ist das, wie ein Jetskifahrer umrundet das Boot unter Steuermann Michael die Boje und startet als erstes in die nächste Gerade. Vor der zweiten Wende haben die Moneydragons wieder aufgeholt und liegen vorn. Dann wieder die Wende. ASV Schwimmteam 1 umrundet in voller Fahrt die Boje. Die Moneys liegen wieder hinten. Steuermann Michael sagt den Entscheidenden Satz:

“ Nutzt den Vorsprung!!!“.

Jetzt gibt es kein Halten mehr. Die Mannschaft, die Enten, die Zuschauer und besonders Monika geben das Letzte und ASV Schwimmteam 1 geht mit einer grandiosen Leistung als erster über die Ziellinie.

So sehen Sieger aus!!!!!!!

Wieder an Land können wir Monika nur knapp davon abhalten die gesamte Mannschaft zu adoptieren. So eine Stimmung gab es schon lange nicht mehr. Diese setzt sich bei der abschließenden Siegerehrung fort. Ein super Gemeinschaftsevent, welches unbedingt nach Wiederholung schreit.

Die Wiederholung bezieht sich aber nur auf die Stimmung, weil im nächsten Jahr die Duckattacks wieder voll angreifen und das Blatt wenden werden.

Nein, nicht wenden (schlechtes Omen!). Besser wir drehen den Spieß um.

Vielen Dank an alle die dabei waren und zu einem unvergesslichen Tag beigetragen haben.

Danke an Monika und Holger für euren Einsatz.

Herzlichen Glückwunsch an die Sieger: Julia, Celina, Franzi, Jojo, Viktoria, Lena, Lina, Stine Julius, Simon, Eric, Daniel, Lu und Trommlerin Hannah.

Vielen Dank an die  Mitfahrer der AIDA: Anette, Eva, Karen, Katie, Catrin, Stefan, Ludger, Lukas, Uwe, Guido, Christian, Volker, Jürgen und die tapferen Trommler Natalie, Fabienne und Niclas, die so manches wilde Manöver aushalten mussten.

 

 

 

 

 

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